www.werbewolf.ch...OKTOBER-NEWS 2005
BAERENMARKE und
MILCHMAEDCHEN - die erste Kondensmilchfabrik Europas (am Schluss der Seite)
Die Geschichte vom Berner
Bär der auszog um von Deutschland aus eine wahre Bärengeschichte
zu schreiben ...
Die heutige Bärenmarke
hat ihren Ursprung in der 1892 gegründeten Berner Alpen Milchgesellschaft, einem Schweizer Unternehmen für
die Zubereitung konservierter Milch und Milchprodukten. Nachdem
die Schweizer bereits seit 1906 im deutschen Werk Biessenhofen
gezuckerte Kondensmilch und Milchpulver herstellten, gelang 1912
der erste spektakuläre Schritt: Mit der Bärenmarke Alpen-Milch
gab es die erste ungezuckerte Kondensmilch in Deutschland.
Nach den Wirren des 2. Weltkrieges gab es dann fast alles wieder
zu kaufen. Allem voran natürlich «echter Bohnenkaffee»
und dazu Bärenmarke die nun immer beliebter und bekannter
wurde.
1962 wurde
die Bärenmarke 50. Geburt des Slogans der heute noch gilt: «Nichts geht über Bärenmarke!»
1968 erfolgte dann die erste Produkterweiterung: die 80 Gramm
Minidose Bärenmarke. 1973 kam die erste Kaffeesahne von Bärenmarke
auf den Markt, und 1974 die leichte 4 - die sich neben
Die Ergiebige schnell zur zweitstärksten Kondensmilchmarke
entwickelte. 1979 folgte dann mit Alpensahne die erste
Bärenmarke in der Glasflasche. Mit Feine 12 hergestellt
aus Milch plus Sahne erobert eine weitere, neue Kondensmilch von
Bärenmarke die Welt.
Daneben kommt die Tassenpackung aus der Gastronomie erstmals auch
in den Lebensmittelhandel.
Der Bär
boomt! 1991 kommt der Kaffeetraum
in der Glasflasche auf den Markt, gefolgt von Der Rahm
- die erste cremige Sahne für die feine Küche (1994)
und leichter Traum - mit nur 3% Fettgehalt (1995). Die
Bärenmarke Alpensahne. jetzt aus BIO-Milch erscheint
1999 im Handel.
2001 wurden
neue Produkte im Frischebereich eingeführt - natürlich in ausgezeichneter Alpenmilch-Qualität.
Im Januar 2004 erhielten die Produkte Alpenfrische Vollmilch
und Alpenfrische fettarme Milch durch Stiftung Warentest
jeweils die Note 1,6.
Die heute in vielen Ländern der Welt unter dem Markennamen
«Bearbrand» vermarktete Kondensmilch und die populäre
Alpenmilch von Bärenmarke begründet die bis heute währende
Beliebtheit und den Ruhm des Bären.
Heute werden
jährlich fast eine Milliarde Packungen an Milch- und Kondensmilchprodukten
aus dem Hause Bärenmarke konsumiert.
Unvergessliche TV-Spots
Wer erinnert sich nicht an den kleinen Bär, wie er die feine
Alpenmilch in eine Milchkanne giesst. Schon 1962 flimmerte er
schwarz/weiss in die Stuben. Als das Farbfernsehen eingeführt wurde, waren
die Bärenmarke-Spots die ersten, die in Farbe über den
Bildschirm flimmerten.

Wie der Bär zu seinem
Branding kam
Als 1892 (siehe oben) die Firma gegründet wurde beschloss
man das Berner Wappentier zum Firmenzeichen zu erküren. 1912
erschien dann auf den ersten Kondensmilchdosen eine Bärin
die ihr Junges mit einer Milchflasche fütterte. 1920 wurden
die Bärin und ihr Junges 1920 mit weicheren Zügen ausgestattet.
Als das Unternehmen 1905 ein Milchwerk im Allgäu gründete,
kam der Bär auch nach Deutschland. Mittlerweile kann man
den Plüschkameraden der 1951 geboren wurde, und in den weiteren
Jahren für viele verschiedene Werbezwecke (TV-Werbung, Stofftiere,
Postkarten, Bilderbücher) eingesetzt wurde, über die
Website von Bärenmarke bestellen.
Der Name gehörte
bis vor einigen Jahren Nestlé, heute dem Hochwald Nahrungsmittel-Werk.
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Werbespot Bärenmarke
oder Coca Cola
Wer Lust hat kann sich
hier den 2.1 MB grossen Spot herunterladen.
5 Minuten die sich lohnen - viel Spass!
http://witzige-videos.de/Werbespots/186/Baerenmarke-oder-Coca-Cola.html
MILCHMAEDCHEN - die Schweizer
Kondensmilch
Georg Ham Page (1836 bis 1899) war eine faszinierende Persönlichkeit.
Aufgewachsen als Siedlerkind in Nordamerika gründete er 1866
die Anglo-Swiss-Condensed Milk Company und baute in Cham die erste Kondensmilchfabrik
Europas. Unter seiner Führung
wurde die kleine Firma schnell zum Konzern. Er produzierte auf
zwei Kontinenten und verkaufte in die ganze Welt. Fünf Jahre
nach dem Tod von Page fusionierte die Firma mit Nestlé.
Anzumerken wäre noch, dass sich Page in der Schweiz an der
amerikanischen Grosszügigkeit orientierte die ihm hier aber
oft fehlte und Kummer bescherte ...
Wer sich für die Biografie
interessiert: ISBN 3-03823-146-0.Verlag NZZ Fr. 48.
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