www.werbewolf.ch...NOVEMBER-NEWS 2005


In unserer neuen Rubrik: «Wie Marken zu ihrem Branding kamen»
führen wir nachfolgend Marken aus dem Bereich der Körperpflege teilweise jeweils mit einer kurzen Firmengeschichte auf.

Dove
Die heute weltweit bekannte Hautpflegemarke des Nahrungs- und Waschmittelkonzerns Unilever wurde Anfang der 50er Jahre zunächst für das Militär entwickelt, das für seine Eliteeinheit US Marine Corps eine Seife benötigte, die auch im Meerwasser schäumt. 1954 entstand daraufhin eine Seife, die aufgrund eines Viertels Feuchtigkeitscreme auch in sehr hartem bzw. Meerwasser genügend Schaum entwickelte und zugleich verhinderte, dass die Haut wie bei damals handelsüblicher Seife austrocknete.
Drei Jahre später wurde die Seife von > Unilever in den regulären Handel unter dem heutigen Markennamen «Dove», der englischen Bezeichnung für «Taube» eingeführt,
was auch das Logo erklärt. In Anlehnung an das Sinnbild einer «Friedenstaube» wider-spricht der Markenname in gewisser Weise dem ursprünglichenVerwendungszweck. Vielleicht war das ja sogar der Grund, warum man diesen Namen wählte.


Nivea
Die Entstehung der bekanntesten Körperpflegemarke Deutschlands geht zurück auf das Jahr 1911. Der Name wurde aus der lateinischen Bezeichnung «nivis» für «Schnee» abgeleitet. Die Verwendung der Nivea-typischen Farbe blau erfolgte erstmals 1925, wobei die Farbe blau vermutlich deshalb gewählt wurde, weil es sich zur damaligen Zeit um die einzige Farbe handelte, die politisch unbelastet war.

Wella

Der seit 2003 zu Procter & Gamble gehörende Hersteller von Haarpflegeprodukten für Friseure, dessen Produkte seit 1971 auch in Drogerien, Parfümerien und Kaufhäusern erhältlich sind, wurde 1880 von dem Friseur Franz Ströher in Rothenkirchen in Sachsen gegründet. Zunächst produzierte Ströher Perücken, Friseurbekleidung und Schaufensterpuppen bevor 1927 das Warenangebot um Dauerwellgeräte ergänzt und der daraus abgeleitete Markenname «Wella» registriert wurde. In Anlehnung an den Anwendungszweck wure auch das stilisierte Logo entwickelt, das eine Frau mit wehendem Haar zeigt.

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Wilkinson
Die heute zum Batteriehersteller Energizer gehörende Marke geht zurück auf das Jahr 1772, als der Schwertschmied Henry Nock in London ein eigenes Geschäft eröffnete. 1805 übernahm sein Schwiegersohn James Wilkinson das Unternehmen, das er 1887 in «The Wilkinson-Sword Company» umbenannte. Zum Ende des 19. Jahrhunderts begann das Unternehmen damit, Schreibmaschinen, Fahrräder und Motorräder herzustellen bevor es 1898 einen Sicherheitsrasierer zum Patent anmeldete.
Das Logo des Unternehmens geht zurück auf die ursprüngliche Betätigung des Unternehmensgründers als Schwertschmied, wobei die Klingen auch hervorragend zu den noch heute verkauften Rasierklingen, Rasierapparaten und Gartenscheren passt.

zur Rubrik Markennamen, Firmengeschichten


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