Aus unseren Monats-News der Jahre 2004 bis 2007 (aufsteigend)
Rubrik: INTERNET. WEB
1>> Site-zentrische Erfassung der Internetnutzung testen
2>>
Weblogs
und deren Potenzial für
Marketing und PR
3>>
10 Unterschiede zwischen Internet-Auftritt und Firmenbroschüre
4>> Die häufigsten Webdesign-Fehler des Jahres 2005
5>> Pro und Contra HTML-E-Mails. (PDF 20KB)
6>> Spuren auf Ihrer Website.
Lernen Sie Ihre Nutzer besser kennen
7>> 21 Tips für erfolgreiche Bannerwerbung und Bannerdesign. Planungs Check-Liste
8>> Sinn, Zweck und Möglichkeiten von Autoresponder. Beispiele für die Praxis
9>> Fünf Gründe von einem Experten auf Intros zu verzichten
Mai 05/ Teenager im Umgang mit Web ungeschickter als bislang angenommen
Aktuellste Internet-Nutzerforschung
zeigt, dass Teenager im Umgang mit Websites ungeschickter sind
als Erwachsene. Ebenfalls unterscheiden sich die Vorlieben der
Teenager für gewisse Designelemente nicht stark von denjenigen
Erwachsener.
In einer Studie der Nielsen
Norman Group wurde das landläufige Vorurteil, dass Teenies
sich auf dem Internet sicher und zielstrebig bewegen und eine
starke Vorliebe für verrücktes Design haben, gründlich
widerlegt. Während sich bisherige Untersuchungen über
die Nutzung neuer Technologien meist auf eigene Angaben der Teenies
stützten, lassen sich dank Usability-Tests, bei denen die
Anwender beobachtet werden, genauere Aussagen über das Verhalten
und die Wünsche der Nutzer machen. Bei einer Reihe solcher
Usability-Tests in Amerika und Australien zeigte sich nun, dass
die gemessene Erfolgsrate von Teenies beim Lösen vorgegebener
typischer Aufgaben deutlich unter derjenigen von Erwachsenen liegt.
Verantwortlich
für das schlechtere Abschneiden der Teenager sind der Studie
zufolge drei Faktoren:
Teenies verfügen
über geringere Lesefähigkeit, schlechtere Recherchestrategien
und ein deutlich niedrigeres Geduldsniveau als Erwachsene. Ferner
bestätigte sich in der Studie, dass Teenager coole Grafiken
mögen und dem Erscheinungsbild grössere Aufmerksamkeit
schenken als Erwachsene. Allerdings schnitten in der Meinung der
Teenies letztlich just jene Websites besser ab, die sich durch
ein relativ moderates, klares Design auszeichnen. Am wenigsten
mochten die jungen Nutzer langweilige und mühsam bedienbare
Websites.
Quelle: Institut für Software-Ergonomie und Usability
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April 05 / Nur
3,9 Prozent des deutschen Webs sind standardkonform
Lediglich 3,9 Prozent
aller deutschsprachigen Websites sind mit durchgängig validem
HTML-Code gestaltet. Zu diesem Ergebnis kamen die Entwickler des
Webseiten-Validators Validome im Rahmen einer gross angelegten
technischen Untersuchung des deutschsprachigen Webs. Demnach kommt
bei 34,4 Prozent der Präsenzen HTML 4.0 zum Einsatz. 7,1
Prozent sind noch mit HTML 3.2 realisiert und nur 6,7 Prozent
der Webmaster setzen schon auf den XHTML-1.x-Standard.Quelle:heise.de
/ News April 05
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September 04 / Die
Jungen surfen schneller
Ungefähr drei Viertelstunden
surfen alle Altersgruppen in der Schweiz. Obwohl Jugendliche und
Kinder demnach pro Internet-Sitzung etwa gleich viel Zeit investieren
wie Erwachsene, unterscheidet sich ihr Informationsverhalten deutlich:
Kids und Teens surfen erheblich schneller durch die Inhalte. Erwachsene
betrachten durchschnittlich pro Sitzung 32 Seiten. Kinder unter
11 schon 47 Seiten und Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren sogar
48 Seiten! Diese Gruppe surft monatlich während 17 Stunden.
(Quelle: MMXI im Auftrag der SRG)
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April 04 / SMS
führen nicht zum Verfall der Sprache
Selbst Sprachwissenschaftler
können der per Handy verschickten elektronischen Kurznachricht
(SMS) etwas abgewinnen. Das so genannte «Simsen» sei
«eher positiv» zu sehen, sagte der Direktor des Instituts
für Deutsche Sprache (IDS), Ludwig Eichinger, auf der IDS-Jahrestagung
in Mannheim. Früher sei immer die Befürchtung geäussert
worden, dass weniger geschrieben werde. «In Wirklichkeit
schreiben durch den Computer wesentlich mehr Menschen. Wer nie
einen Brief schrieb, schreibt heute eine Mail oder eine SMS»,
meldet News.at. Dass die SMS-Texte meist kurz sind, spiele dabei
keine Rolle. Dies passe einfach zu der Kommunikationssituation.
Von einem Verfall der Sprache könne man deshalb nicht sprechen.
Wer allerdings nur SMS verfasse, werde vermutlich auch nie einen
längeren Text lesen, sagte Eichinger. «Dagegen sollte
die Schule etwas machen.» Bei der Jahrestagung diskutierten
mehr als 450 Fachleute aus rund 25 Ländern 4 Tage lang über
das Verstehen von Texten. Nach Darstellung des IDS-Linguisten
Hardarik Blühdorn nimmt die Fähigkeit der Schüler,
Texte zu verstehen, ab, während die Texte selbst immer komplizierter
werden. «Da öffnet sich eine Schere», sagte Blühdorn.
«Wir leben in einer Welt, die immer komplexer wird, und
wir haben Texte, die das spiegeln.» Hinzu komme ein «Ausbildungsproblem»:
Die Schüler gingen weniger mit Texten um, weil sie viele
andere Medien wie das Fernsehen nutzen könnten.
Eichinger beklagte eine «Lücke im Grammatikwissen»
deutscher Schüler und machte dafür das gesunkene Interesse
am Lateinunterricht verantwortlich. Der Grammatikerwerb sei im
deutschen Schulsystem früher ans Lateinische gebunden gewesen,
das eine «typisch grammatikgeleitete Sprache» sei.
Mit ihrer Hilfe hätten Schüler jene Kenntnisse erworben,
die sie in der Muttersprache und anderen Fremdsprachen angewendet
hätten. «Diese Basis ist weggefallen», so Eichinger
weiter.
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