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Slogans/Claims Werbetrends
2007:
Einfach, natürlich, direkt
Drei Schwerpunkte prägen
eine kürzlich erschienenen Studie: Werbung wird schneller,
direkter und Slogans/Claims noch kürzer.
Werbung wird
schneller und direkter
Slogans/Claims: Wortarme,
aber einfallsreiche Slogans setzen sich durch. Das zeigt, unter
anderem, die stark rückläufige Anzahl von Wörtern
in Werbeslogans. (2003 = 44,5 Prozent, 1. Halbjahr 2006 = 53,2
Prozent). Gleichzeitig wird versucht, Slogans häufiger durch
Punkt oder Komma zu gliedern und somit kürzer erscheinen
zu lassen.
Auf Du
mit der Zielgruppe
Immer mehr Unternehmen
suchen in ihren Slogans die unmittelbare Nähe zu ihren Kunden.
Sie setzen dabei auf stark aktivierende Botschaften Darüber
hinaus beobachten die Studienautoren eine stark steigende Anzahl
von Claims mit Aufforderungscharakter. Betrachtet man die Entwicklung
ab dem Jahr 2000, nutzten im ersten Halbjahr 2006 erstmals 10,5
Prozent aller Slogans, die in Deutschland neu eingeführt
wurden, den Imperativ als Stilmittel.
Kunden
wollen einfache, ehrliche Botschaften
Weniger Erfolg haben Kunstwörter
und gekünstelte Satzkonstruktionen. Anglizismen oder englische
Slogans haben es immer schwerer. Der heutige Konsument erwartet
also eher klare Fakten. Er will weniger auf spielerische Art angesprochen
werden. Prosa ist ganz out!. Neben den Worten «Sie»,
«wir», «mehr»«und» «uns»
gehört das Wort «einfach» mittlerweile zu den
meistverwendeten Slogan-Wörtern. Im Zuge der Zunehmenden
Werbeimpulse scheinen sich Marken/Unternehmen also mehr auf Kernaussagen
reduzieren zu müssen. Dabei steht die Erlebnisqualität
wichtiger zu werden als die Produktvorteile an sich.
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