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Wer den Verkauf fördern
will muss promoten.
Promotion, ein im Marketing
oft verwendeter, aber nicht eindeutig definierter Begriff. Product,
Price, Place Promotion! Nachfolgend ein kleiner, eher stichwortartiger
Abriss des von amerikanischen Spezialisten oft verwendeten Synonyms
für Kommunikation. Im deutschen und französischen Sprachraum
bezieht sich die Bezeichnung Promotion auf den Bereich «Sales
Promotion». Verkaufsförderung an sich ist aber keinesfalls
ein modernes Phänomen mit zahlreichen Möglichkeiten
und Prägungen. Schwieriger ist es aber, all die möglichen
Verkaufsförderungsmassnahmen auf einen Punkt, auf einen Nenner
zu bringen.
Vier generelle Grundsäulen
1.
Temporäre Preisreduktion
Beispiele: rote Preise,
teilweise mit zweimaliger Senkung. Discount- und Aktionspreise.
Lockvogelangebote (Achtung Glaubwürdigkeit!!). Form oft auch
mit Coupons, Checks mit grosser emotionaler Wirkung. Elektronische
Coupons sind eine moderne Form die immer mehr gerade auch von
kleinen Betrieben erfolgreich eingesetzt wird. Problem: Aktionspreise
können Kunden auch verärgern.
2. Muster und Proben
Zur Einführung oder wenn ein Produkt wesentlichen Änderungen
unterzogen wurde.
3. Geschenke, Prämien
Speziell zur Förderung derKundentreue, Loyalität. (Treueprämien,
Kundenkarten).
4. Spiele, Wettbewerbe
Swepstakes usw. werden von den Behörden stark reglementiert,
nicht zuletzt weil sie oft vor allem dort eingesetzt werden wo
die Werbung für solche Produkte an sich verboten ist.
Trade Promotion
Dazu zählen die von
Markenartikel-Produzenten gesteuerten Aktion zur Stimulierung
des Handels mit dem Ziel ihre Marken durch die Kanäle des
Handels schneller, besser usw. zu den Kunden zu bringen. Diese
Promotionsart wird unterteilt in:
soft = Gratiskurse, Produktvorstellungen für Personal
/ Wiederverkäufer.
hard = Gratisabgabe von Produkten zur Einführung.
Promotion für /
mit Meinungsführer
Dazu zählen Einladungen,
Informationen, Promotionen von Opinion Leaders (Meinungsmacher),
wie Journalisten, Fachleute und Personen die aufgrund ihrer Persönlichkeit,
Stellung usw. einen Einfluss auf potentielle Käufer ausüben
oder ausüben können.
Promotion ...
... Stimuli
auf kurze Zeit
Gemeinsam haben sie sicher,
dass bei jeder Art von Promotion gewisse Stimuli dem Produkt,
dem Angebot, der Dienstleistung beigefügt werden. Meist jedoch
nur für eine kurze Zeit um so die Adressaten zu einem bestimmten
Verhalten zu bewegen.
... aggressiver
als Werbung
Demnach ist Promotion
an sich aggressiver als Werbung in der etwas gesagt oder gezeigt
wird. Bei der Promotion wird darüber hinaus noch etwas gegeben.
Sie wird damit zum komplementären Instrument das sich auch
kurzfristig einsetzen lässt.
... die Ziele
Wie eingangs erwähnt
ist die Definition nicht ganz einfach, jedoch die Ziele: Primär
soll mit Promotion ein unmittelbares Ziel erreicht werden (Umsatz,
Liquidation, Marktanteil, Einführung, Bekanntmachung usw.).
Sekundär dient Promotion zur Imagebildung, Markenaufbau,
Bekanntheitsniveau usw.
... hilft dem
«Produkt Life Cycle»
Der Lebenszyklus eines
Produktes ist ein sehr wichtiger Faktor für den Produktmanager.
All die oben aufgeführten Promotionsformen eignen sich, um
Marken oder Produkte in den verschiedenen Zyklen zu unterstützen.
Dabei sind zwei Phasen speziell zu beachten:
Die Angriffs-Promotion dient dazu Marke / Produkt bekannt
zu machen, den Markteintritt zu beschleunigen, die Akzeptanz zu
fördern. Meist mittels Einführungspreisen, Musterabgabe,
Degustation usw.
Die Unterhaltspromotion Dient der Marktpräsenz (im
Gespräch / bekannt zu bleiben ...). Die Marken bleiben stabil.
Werbung und Promotion werden weiterhin zielgerecht eingesetzt,
wobei kurzfristige Promotions-Impulse oft eine «sägezahnförmige»
Verkaufskurve ergeben.
Neu: Promotion
im Internet
Immer mehr wird heute
auch das Internet als Promotions-Medium mit der Doppelwirkung
Verkauf und Kommunikation eingesetzt. User nutzen Plattformen
wie Comparis für Preis- und Angebotsvergleiche. E-Mail und
SMS sind weitere Möglichkeiten für Promotion. Hier sind
jedoch der gesetzliche Rahmen und die elektronische Genehmigung
des Adressaten zu beachten! Elektronisches «Couponing»
Statistiken aus den USA zeigen, dass Käufer darauf stärker
reagieren als auf den klassischen Coupon (Fun-Effekt ...).
Fazit:
Ob Kreidetafel vor dem
Restaurant oder Aktion an einer Messe. Ob Flyer per Post, eine
Aktion, rote Preise ...
... für Promotion gibt es unzählige Möglichkeiten.
Speziell verbunden mit «Guerilla-Marketing» bietet
es gerade kleinsten und kleinen Betrieben effiziente, wirksame
und kostengünstige Möglichkeiten. Fragen Sie uns wir
zeigen Ihnen gerne erfolgreiche Beispiele und Muster aus
der Praxis für die Praxis.
E-Mail genügt.
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